In ihrer klassisch gewordenen Form kennt die „Via Lucis" wie der Kreuzweg 14 Stationen, in denen meditierend, betend und singend der Weg mit dem Auferstandenen von Ostern bis Pfingsten betrachtet und mitvollzogen und mit dem heutigen Leben in Verbindung gebracht wird:
„Via Lucis – Lichtweg"
Dieser österliche Stationsweg knüpft an die Tradition des Kreuzweges an, setzt jedoch dort an, wo der Kreuzweg endet – bei der Auferstehung Jesu Christi.
Der „Via Lucis“, der „Weg des Lichtes“, ist eine noch junge Andachtsform in der römisch-katholischen Kirche. Während der Kreuzweg das Leiden und Sterben Jesu betrachtet, steht beim Lichtweg die Freude über die Auferstehung und das neue Leben im Mittelpunkt.
Der Lichtweg lädt Menschen jeden Alters ein, sich auf den Weg zu machen: meditierend, betrachtend, betend von Station zu Station zu gehen und die Osterbotschaft neu zu entdecken. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen nach Hoffnung, Orientierung und Zuversicht suchen, möchte dieser Weg ein Zeichen des Lichtes und des Glaubens sein. In vierzehn Stationen begleiten wir die Begegnungen des Auferstandenen mit seinen Jüngern –
von Ostern bis zur Sendung des Heiligen Geistes an Pfingsten.
Die einzelnen Stationen greifen zentrale biblische Ereignisse der Osterzeit auf und führen uns hinein in die Freude und Kraft der Auferstehung.
Möge der neue Lichtweg viele Menschen berühren, stärken und dazu ermutigen, das Licht Christi in ihrem eigenen Leben weiterzutragen.
Gottes Segen wünscht Pfarrer Manfred Heiderer
Hier finden Sie nun die Datei für eine persönliche Betrachtung.